bye bye Northamerica – welcome back to Europe

am

Die letzten Tage verbringen wir in der Nähe von Halifax, am Fisherman´s cove und in der Cow Bay. Wir geniessen die Sonnenuntergänge am freien Platz am Wasser und verbringen die meiste Zeit des Tages in der öffentlichen Bibliothek mit Recherche für unsere Rückkehr nach Deutschland und dem Neustart in der Schweiz.

We spend the last days near Halifax, at Fisherman´s cove and in Cow Bay. We enjoy the sunsets on the open water and spend most of the days in the public library researching for our return to Germany and new beginning in Switzerland.

Bevor wir das Wohnmobil am 29.07. früh morgens zum Hafen bringen, waren wir ein paar Tage vorher bereits bei dem Agenten und konnten unsere Papiere für den Hafen bereits in Empfang nehmen. Keine 5 Minuten später und CAD$ 150 ärmer waren wir auch schon wieder unterwegs. Damit wir das Wohnmobil putzen und vor allem die Tanks entleeren konnten, verbrachten wir die letzten zwei Tage auf dem offiziellen Campingplatz in Dartmouth. Unsere Nachbarn liessen am Sonntag nicht nur das Feuerholz für uns liegen, sondern da es ja seit Juli 2018 legal ist, auch ein besonderes Geschenk. Wie blöd, dass wir nicht rauchen…

Before we bring the motorhome to the port on the 29th of July early in the morning, we went already a few days before to the agency and got our papers for the port. Less than 5 minutes later and CAD$ 150 poorer we were on our way again. We spent the last two days at the official campsite in Dartmouth to clean the motorhome and empty the tanks. Our neighbours not only left the firewood for us on Sunday morning when they left, but since it is legal since July 2018, they left also a special gift. Too bad that we do not smoke…

Montag ging es dann in aller Ruhe zum Hafen, wo wir vor 1 Jahr und 2 Monaten mit dem Frachter angekommen sind. Der gleiche Hafenmitarbeiter wie bei unserer Ankunft hat Dienst und nach einem kurzen Gespräch fahren wir in den Hafen und stellen unser Wohnmobil gleich neben den anderen Wohnmobilen ab. Ein kurzer Check der Fahrgestellnummer durch die Hafenmitarbeiterin, zwei ausgefüllte Zettel und kaum 10 Minuten später sind wir auch wieder bereits am Hafenausgang. Dort warten zwei Spanier aus Teneriffa, die leider nur wenig Englisch können, auf uns und wir teilen uns das Taxi zum Flughafen. Während Thomas mit dem Taxifahrer englisch schwatzt, bin ich auf der Rückbank am Spanisch plaudern mit den beiden Rentnern. Sie waren jetzt fast 2 Jahre in Nordamerika und Latein Amerika und sie spricht kaum ein Wort Englisch. Es ist schon immer wieder faszinierend, wie man ohne Sprachkenntnisse scheinbar doch ganz gut herumreisen kann. Wenn nichts mehr hilft, hilft Zeichensprache. Obwohl wir es immer toll finden, wenn man sich über mehr Dinge als das Wetter oder den Zustand der Strasse unterhalten kann.

Monday we went to the port, where we arrived 1 year and 2 months ago with the freighter. The same port employee as at our arrival is on duty and after a short conversation we drive into the port and park our camper right next to the other camper vans. Only a short check of the chassis number by the harbour employee, two filled out notes and barely 10 minutes later we are already back at the harbour exit. There two Spaniards from Tenerife, who unfortunately spoke only little English, wait for us already and we shared the taxi to the airport. While Thomas is chatting in English with the taxi driver, I am on the back seat chatting Spanish with the two pensioners. They have been almost 2 years in North America and Latin America and she hardly spoke a word of English. It’s always fascinating how one can travel around without any knowledge of the language. When nothing helps, sign language does. Although we always find it great when you can talk about more things than the weather or the road conditions.

Der Rückflug nach Frankfurt dauert Gott sei Dank nur 6,5 h und mit etwas Turbulenzen über Neufundland kommen wir sicher in Frankfurt an. Wir sind etwas knapp dran für unseren Zug nach Homburg, zudem gehen die automatischen Zollkontrollen für Europäische Bürger nicht und gerade mal zwei Immigration-Schalter sind besetzt, und wir bangen schon, unseren Zug zu verpassen, als man wohl das technische Problem behoben und die automatischen Kontrollen wieder aktiviert hat. Schnellen Schrittes geht es einmal quer durchs Terminal zum Fernbahnhof und erreichen auf letzter Minute noch unseren Zug. Thomas` Tante holt uns am Bahnhof ab und wir verbringen die nächsten zwei Tage bei Thomas`Mom.

Thank God the return flight to Frankfurt takes only 6.5 hours and with some turbulence over Newfoundland we arrived safely in Frankfurt. We are a bit late for our train to Homburg, furthermore the automatic customs controls for European citizens did not work and only two immigration counters were occupied, and we are already afraid to miss our train when the technical problem was solved and the automatic controls were reactivated. We hurry across the terminal to the long-distance train station and reach our train at the last minute. Thomas‘ aunt picks us up at the train station in Homburg and we spend the next two days at Thomas`Mom`s place.

Danach sind wir zwei Wochen im Organisationsstress, Arztbesuche, Wohnungsbesichtigungen, Autosuche, Kommunikation mit sämtlichen Behörden und Versicherungen… ein Neuanfang in der Schweiz bedeutet viel Bürokratie und Organisation. Dank unserer Freunde Andi und Bine und Steffi in Waldshut haben wir wenigstens ein Dach über dem Kopf, solange unser Laika noch auf See ist. Am 19. August können wir ihn endlich abholen und fahren mit einem Zwischenstopp bei Jörn und Anne in Holland, früh morgens zum Hafen von Antwerpen. Dort sind wir mit einem Mitarbeiter der Agentur beim Zoll verabredet und wir kommen trotz starkem Autoverkehrs zum Glück mit nur 15 Minuten Verspätung an. Beim Zoll werden die Originalfahrzeugpapiere und die Versicherung überprüft und schon sind wir auch schon wieder unterwegs zum Kaai Gelände Nr. 1330, wo wir unseren Laika auch schon hinter dem Gitter stehen sehen. 5 Minuten Papierkrieg mit dem Hafenmitarbeiter und Thomas kann unser Womo aus dem Hafengebiet fahren. Ein letztes Mal wird die Fahrgestellnummer sowie die Kennzeichen von einem Zollbeamten geprüft und wir sind wieder unterwegs. Die ganze Prozedur hat nicht länger als 30 Minuten gedauert und wir sind ready to go!

After that we spend two weeks in organisational stress, visiting doctors, visiting and trying to find an apartment, trying to find a car, communicating with all the authorities and insurance companies… A new start in Switzerland means a lot of bureaucracy and organisation. Thanks to our friends Andi and Bine and Steffi in Waldshut we have at least a roof over our heads as long as our Laika is still at sea. On August 19th we can finally pick him up and drive, with a stopover at Jörn and Anne`s place in Holland, early in the morning to the port of Antwerp. There we meet an employee of the agency at the customs and we arrived with only 15 minutes delay in spite of heavy traffic. At the customs the original vehicle papers and the insurance is being checked and already we are on our way again to the Kaai area no. 1330, where we see our Laika waiting in the gated area. 5 minutes of paper work with the harbour employee and Thomas can drive our motorhome out of the harbour area. One last time the chassis number as well as the number plates are checked by a customs officer and we are already on the way. The whole procedure did not take longer than 30 minutes and we are ready to go!

Etwas ungewohnt ist das Fahren mit dem grossen Wohnmobil nach 3 Wochen „normales“ Autofahren schon, aber wir haben noch knapp 380km vor uns auf dem Weg zurück nach Zweibrücken zu Thomas`Mom.

Driving the big motorhome after 3 weeks driving a „normal“ car needs a bit of adjustment, but we still have 380km ahead of us on the way back to Zweibrücken to Thomas`Mom.

Am übernächsten Tag geht es gleich weiter zu unseren Freunden Diane und Johan in Holland, die wir bereits vor unserer Abreise nach Kanada besucht hatten. Dort wollten wir eigentlich zwei entspannte Tage mit Schwatzen verbringen, doch ein Blick auf die Tür und den Eingangstritt und Thomas und Johan sind wieder am basteln und reparieren des Wohnmobils. Am Freitag morgen verabschieden wir uns wieder und nun kann der Urlaub beginnen. Wir werden die nächsten drei Wochen noch in Norddeutschland unterwegs sein, Freunde und Familie besuchen, die Nord- und Ostsee bestaunen und so die 3,5 Jahre Reise langsam ausklingen lassen.

The day after next we continue to our friends Diane and Johan in the Netherlands, whom we had already visited before our departure to Canada. There we actually wanted to spend two relaxed days chatting, but a look at the door and the entrance steps and Thomas and Johan are again tinkering and repairing the motorhome. On Friday morning we say goodbye again and now the vacation can begin. We will be traveling the next three weeks in Northern Germany and will visit friends and family along the way, marvel at the North Sea and Baltic Sea and slowly let the 3.5 years journey end.

Geplant war 1 Jahr Australien, aber wie es immer so kommt mit unseren Plänen, sie sind in Sand geschrieben und wenn man flexible genug bleibt, ist jede Veränderung eine neue Herausforderung und Bereicherung. Fast 1 Jahr Australien, 9 Monate Südamerika, 14 Monate Nordamerika liegen hinter uns – Zeit um alles zu verarbeiten und sich den alltäglichen Dingen des Lebens zu widmen und am Leben unserer Freunde und Familien durch mehr als whatsapp – Nachrichten teilzuhaben. Wie wir die Umstellung auf einen festen Wohnsitz mit regelmässiger Arbeit und geplanter Freizeit dieses Mal erleben werden, wir sind gespannt… ein Neubeginn mit all seinen Vor – und Nachteilen.

It was planned 1 year Australia, but as it always comes with our plans, they are written in sand and if you keep your mind flexible enough, every change is a new challenge and enrichment. Almost 1 year Australia, 9 months South America, 14 months North America lie behind us – time to process everything and dedicate ourselves to the everyday things of life and to participate in the lives of our friends and families through more than whatsapp news. How we will experience the change to a permanent residence with regular work and planned leisure time after such a long time, we are curious… a new beginning with all its advantages and disadvantages.

Wir haben auf alle Fälle ein Gästezimmer in der neuen Wohnung in der Schweiz und wie immer gilt bei uns – Freunde und Bekannte sind jederzeit herzlich willkommen.

In any case, we have a guest room in the new apartment in Switzerland and as always, friends and acquaintances are always welcomed.

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