American Thanksgiving, Slab City (a lifestyle turned into a tourist attraction), Hot Springs

am

 Glenda und Don laden uns ein, mit ihnen und ihren RV ClubFreunden Thanksgiving in der Anza-Borrego Wüste zu verbringen. Das lassen wiruns nicht zweimal sagen und beschliessen, schon etwas früher als geplant nachKalifornien zu fahren. Wir bekommen die Koordinaten des Treffpunktes und fahrenfür eine Nacht allein weiter nach Quartzsite. Quartzsite ist derÜberwinterungsort für alle Snowbirds. Hier und in der Umgebung um Yuma sind während der Wintersaison wohl die meisten Rentner mit ihren Wohnmobilen und riesigen Campern unterwegs. Aus einer Stadt von 500 Leuten im Sommer (wo esschon mal 50 Grad heiss werden kann in der Wüste), verwandelt sich das Örtchen über die Wintermonate in eine Stadt von 20‘000 Rentnern. Zig Tausende Wohnmobile und Camper stehen inmitten der Wüste, bei einem 6 Monatspreis von $180 fürs Campen ist es super günstig. Dabei ist Wasser und eine Dumpstation im Preis enthalten, obwohl die Annehmlichkeiten eines richtigen Campingplatzes mit Duschen und Wifi fehlen, nutzen es sehr sehr viele, man hat ja alles dabei undbei der Ausstattung der amerikanischen Wohnmobile erst recht.

Glenda and Don inviteus to spent Thanksgiving with them and their RV club members in the Anza-Borrego desert. We don´t have to think twice about that because it´s a long weekend and it will be busy everywhere and we decide to drive to California earlier than planned. Once we have the coordinates of the meeting point, we drive further on to Quartzsite for one night alone. Quartzsite is the place for all snowbirds in wintertime. Here and in the surroundings of Yuma are probably the most snowbirds (retired people) with all the different kinds of motorhomes and camper vehicles. A city of barely 500 people in summertime (where temperatures may rise way above 110 degrees fahrenheit) develops into a city of almost 20´000 retirees over the winter months. Thousends of motorhomesare camped in the nearby desert, not surprisingly with a 6 months payment of$180, water and dump included. Although there are no other campground facilities like showers and wifi, there are a lot of campers who use it, and why not – you have all you need with you and especially considering the comfort of an american motorhome.

Als wir am nächsten Mittag am vereinbarten Treffpunkt ankommen, haben Glenda und Don bereits einen Platz für uns freigehalten und wir lernen den Rest der Gruppe für Thanksgiving kennen. Insgesamt sind wir über 30Personen und zum Thanksgiving Essen am Donnerstag gibt es reichlich Essen. Der typische amerikanische Turkey, Schinken, etliche verschiedene Gemüsegerichte, Kartoffelbrei mit Gravy und nicht zu vergessen Unmengen an Desserts, wie Kürbiskuchen, Schokoladenkuchen, süsse Stückchen etc… Es gab so viel leckeres,dass ich sogar meinen Hosenknopf öffnen musste und damit hatte ich nicht nur die Lacher auf meiner Seite, sondern wohl auch das typische Thanksgiving Ritual überstanden. Wir konnten uns nicht alle Namen merken, doch einen kleineren Kreis derjenigen, die nicht nur zum Thanksgiving Essen, sondern die sich auch zur täglichen gemeinsamen Happy Hour eingefunden haben, und mit denen wir interessante Gespräche geführt haben.

When we arrive the next day at the meeting point, Glenda and Don have already saved a camp spot for us next to them and we get to know the rest of the Thanksgiving group.There are more than 30 people and lots of food for the Thanksgiving lunch onThursday. The typical american turkey, ham, several dishes of vegetables, mashed potatoes with gravy and last but not least a huge amount of dessert like pumpkin pie, chocolate cake, sweet cookie et cetera. I had so much great food that I even had to loosen the top button of my pants and that not only brought all the laughter but we actually experienced the real Thanksgiving tradition ofjust eating too much food. We couldn´t remember all the names, but there was afair amount of people in the group that also gathered the following days for happy hour and we got to share some interesting conversations.

Am Abend war es doch recht kühl, aber im Camper von Glendaund Don war genug Platz für 8 Personen, so dass die Tage wie im Fluge vergingen. In der Vollmondnacht sassen wir beim Lagerfeuer zusammen und jaulten wie die Koyoten als der Vollmond über der Bergkette erschien.  Mit Glenda und Don fuhren wir auch zum sightseeing in den nächstgelegenen Ort Borrego Springs und schauten uns die SkyArt (Metall Skulpturen in der Wüste) an. Riesige Metallskulpturen sind hier auf privatem Gelände inmitten der Wüste verteilt. Von Dinosauriern, Wüsten- und Afrikatieren bis hin zu Pferden und Drachen und einer Abbildung der ersten Missionare – beeindruckend, mit welcher Detailgenauigkeit diese rostfarbenen Metallstrukturen gebildet worden.

During the eveningsthough it was quite cold outside, but in the camper of Glenda and Don there was enough space for 8 people and time flew by very quickly. At the night of the full moon we were actually enjoying a campfire together and were howling like coyotes when the full moon rose above the mountains. We did tour a bit around to the next little town of Borrego Springs and visited the sky art (metalsculptures in the desert) with Glenda and Don. There are huge metal sculptures on private land within the desert. From dinosauros, desert animals, animals from Africa to horses and dragons and even a missionairee – it´s amazing how closely detailed most of those sculptures have been.

Nach 5 Tagen verabschieden wir uns von der Truppe und fahrenweiter mit Glenda und Don nach Slab City. Thomas hatte über Slab City in einerFernsehreportage über den Westen der USA von diesem Ort erfahren, wo sich überdie letzten 3 Jahrzehnte eine Art Subkultur in der Wüste gebildet hat. Auf einem alten Militärübungsgelände in der Wüste haben sich nun Aussteiger undÜberwinterer niedergelassen. Die Gebäude wurden vom Militär abgerissen, so dass nur noch die Betonfundamente stehenblieben, worauf sich nun die Wohnwagen undZelter angesiedelt haben. Da sich in der Umgebung aber weitere Übungsgelände befinden, hört man ab und zu nochmal Gewehrgeschosse oder auch Bombenübungen. Für uns ist der Eindruck mehr als merkwürdig, denn die Müllentsorgung ist sehr rudimentär und dementsprechend liegt sehr viel Altmüll herum und viele leben in diesem Müll. Mag es auch Slab City (wegen der Betonfundamente / Slabs) heissen, für uns bleibt es doch eher Müllcity.

After 5 days we finally say goodbye to the other club members and we drive on with Glenda and Don towards Slab City. Thomas has watched a documentary about the western states of the US a couple of years ago and heard about Slab City, a place where within the last three decades a kind of sub culture has formed in the middle of the desert. What used to be an old army base in the desert, is now used by people who want to avoid society and by lots of snowbirds. The military has torned down the buildings but the concrete structures are still remaining that´s why it´s called Slab City where lots of motorhomes and tents have been placed on the concrete floor. But in the surrounding neighborhood are still active military training sites and one could hear gun firing or bombing trainings once in a while. For us it just seemed so weird, because there is not really a trash disposal system and there is lots of garbage still lying around and the lots of those people are just living in that trash. It might be called Slab City but for us it is only garbage city.

Eine Gruppe von „Künstlern“ hat eine Art Kunstausstellung imBereich „East Jesus“ aufgebaut, die ist recht interessant anzuschauen und zusehen, was man mit Müll eigentlich alles so basteln kann. Leider können auch die Plakate mit Aufschriften wie „not all who wander, are lost“ (nicht alle, die herumwandern, sind auf der Suche/verloren) uns den Eindruck der Müllstadt nicht gänzlich abschütteln. Selbst der mittlerweile als Touristenattraktion bekannte Salvation Mountain, ein mit Heuballen angehäufter Berg, den ein Aussteiger namens Leonard in den letzten 30 Jahren mit Unmengen an Farbeangestrichen und mit Müll, den er in der Wüste gefunden hat, „verschönert“ hat, ändert daran nichts. Abgesehen von dem religiösen Hintergrund, der mit Jesus und Gott ist Liebe deutlich zu erkennen ist, ist es für uns nichts weiter als ein Haufen Farbe in der Wüste. Interessant anzuschauen, aber sehr skuril –mitten in der Wüste Kaliforniens.

A group of „artists“has actually built a small galery style in the section of „East Jesus“, which is really nice to look at and to explore what one can create with trash. Unfortunately even signs like „not all who wander are lost“ can not really avoid the impression of a garbage city to us. Also the nowadays known tourist attraction Salvation Mountain which is basically a hill in the desert created with lots of hay balls painted with tons of colours and which has been created by a guy called Leonard during the last 30 years does not really improve our impressions. If you look beyond the religious meaning and sayings like Jesus and God is Love, it is actually nothing more than a big pile of colour in the desert. Interesting to look at but very unreal – at that in the middle of nowhere in the desert of California.

Nach einer ruhigen Nacht in der Wüste geht es für uns vierweiter vorbei an stinkenden Rinderfütterungstationen nach Süden zu den HotSprings bei Holtville, wo wir uns die müden Gelenke ein wenig im schön heissen Wasser erwärmen, auf BLM land unser Lager aufschlagen und gemütlich beim Lagerfeuer am Abend zusammensitzen und Geschichten erzählen. Nach drei Tagenfahren wir zurück nach Arizona, kaufen frische Lebensmittel in Yuma ein und verlagern unser Campinglager an den Mittry Lake, ca. 30km nördlich von Yuma. Dort treffen dann am nächsten Tag auch Anne und Michael ein, mit denen wir vor fast genau 6 Monaten gemeinsam mit dem Schiff in Halifax ankamen. Der Tag vergeht mit viel Schwatzen und als am übernächsten Tag auch noch Peter und Brigitte dazustossen, wird es noch geselliger und so verbringen wir die letztenTage in diesem Jahr in den USA noch in gemütlicher Runde, bevor es anfangs nächster Woche nach Mexiko geht.

After a quiet night in the desert we drive further south to the Holtville Hot Springs passing stinky cattle feeding yards again. We need to warm up our lazy bones in the hot water of the Hot Springs, make camp at BLM land again and spent great evenings together at the campfires while sharing lots of stories. After another three days we are driving east again back to Arizona, get fresh supplies in Yuma and change our camp to a campspot ca. 30 km north of Yuma at Mittry Lake. There we meet with Anne and Michael again, which have been with us on the vessel from Europe and we have seen last time almost 6 months ago. The days go by quickly chit chatting and catching up on our travels and when Peter and Brigitte join us the next day as well, our little traveler group gets bigger and we spent the last days in the United States in a nice little group before we are crossing into Mexico next week.


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