caves, deserts and white sands in New Mexico

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In der ersten Stadt, die wir erreichen, Hobbs, verstehen wir so langsam, warum es New Mexico heisst. Hier sind sämtliche Schilder sowohl in Englisch als auch Spanisch teilweise sogar nur in Spanisch angeschrieben. Der Supermarkt heisst hier nicht Market, sondern la tienda, mercado y carniceria. Willkommen im spanisch-dominierten Teil der USA. Für uns ist New Mexico der 16 Bundesstaat, den wir bereisen und wir fühlen uns stark an unser letztes Jahr in Südamerika erinnert. Sobald wir in Carlsbad ankommen, scheint auch endlich wieder die Sonne und wir verbringen den Nachmittag im Park am Pecos River, der sich durch die gesamte Stadt zieht. Das Wasser des Flusses ist erstaunlich klar und beim Park gibt es sogar eine sehr hübsch angelegte Badestelle, leider ist es doch etwas zu kalt trotz der Sonne, aber im Sommer bietet er sicherlich eine herrliche Abkühlung bei durchschnittlichen Temperaturen von über 35 Grad. Leider ist das Übernachten auf dem Parkplatz verboten, so dass wir uns bei Sonnenuntergang wieder einmal auf den Parkplatz des nächstgelegenen Walmarts begeben und mit unserer Internetantenne am Abend unsere Emails checken und recherchieren.

When we enter the first town, Hobbs, we slowly get an understanding, why it is called New Mexico. All signs are written in English as well as in Spanish, some are even only written in Spanish. The supermarket is not called supermarket, but la tienda, mercado y carniceria. Welcome to the spanish dominated part of the US. For us New Mexico is already the 16th state which we are traveling through and we are strongly reminded of our last years travel through southern america. As soon as we arrive in Carlsbad, the sun is finally coming out and we spent the afternoon in the public park at the Pecos River, which flows through the whole town. The water of that river is surprisingly clear and there is even a part where one is allowed to swim, but unfortunately it is although sunny already too cold, but in summertime that would for sure be a great refreshing at temperatures around 100 degrees usually. Unfortunately, overnight parking is not allowed in this park and we drive to the next Walmart parking lot when the sun is setting and we use our internet antenna to check our emails and do some research in the evening.

Die Nacht war aufgrund der Nähe zur Hauptstrasse sowie der üblichen Polizei-, Feuerwehr- oder Krankenwagensirenen nicht sehr erholsam, also fahren wir weiter nach Süden auf BLM Land. Es geht steinig bergauf und ich bin überrascht, dass unser Wohnmobil den steilen unebenen Anstieg schafft, da zeigt sich, dass der Pritschenunterbau unseres Fiat mit der guten Bodenfreiheit sich wiedereinmal bewährt. Mit einem „normalen“ Wohnmobil wären wir sicherlich bei dem einen oder anderen Stein zwischenzeitlich aufgesetzt oder hätten etwas kaputtgefahren. Wir entspannen zwei Tage in der Wüste und fahren am Montagmorgen die 5km nach Süden zum Carlsbad Cavern National Park.

The night was due to the nearby main road and the common police, firefighter  or emergency sirene not very quiet, therefore, we drive further south to the next BLM land. It is quite steep with some rocks and I am surprised how well our motorhome is able to get up that hill. Good we have bought the motorhome Fiat with a very good high clearance. With a „normal“ motorhome we probably would not have been able to drive up that hill and would have been stuck on one or the other rock or would have made some damage below. We relax the next two days in the desert and drive on Monday morning the next 5 km south to the famous Carlsbad Cavern National Park.

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Die self-guided Tour durch den sogenannten „Big Room“ (den grössten Raum der Höhle) ist durch unseren Nationalparkpass beinhaltet, so dass wir nun mit dem Fahrstuhl knapp 700 Feet in die Tiefe, in die dunkle Höhle fahren. Und tatsächlich – beim Eintritt in diese faszinierende Welt der Stalagmiten und Stalagtiten, die nur sporadisch beleuchtet sind, sind wir erstmal sprachlos. Wir wandern insgesamt knapp 2 km durch diese unterirdische Höhle, deren geologische Geschichte vor 265 Millionen Jahren durch die Bildung eines 400 Milen langem Reefs entstand. Durch die Verschiebung der Platten vor ungefähr 15-20 Millionen Jahren entstanden verschiedene Bergketten und Täler, wobei sich die Spalten mit Hydrogen Sulfid Gas füllten, die sich wiederum als Sulfur an den Wänden kristallisierten. Nehme man noch verschiedene Bakterien, so wird aus Limestone Gips, der wiederum von den Wänden abfiel und sich im Wasser auflöste, alter wurde durch neuen ersetzt und so bildete sich bis zum Ende der Plattenbewegung vor knapp 2 Millionen Jahren verschiedene Höhlen in diesem Gebiet. Die sich hierin befindenden Stalagmiten und Stalagtiten und andere Formen bildeten sich langsam vor knapp 500 000 Jahren. Wie alt werden wir? Ach ja, das hatte ich ja schon mal in einem früheren Blog festgestellt… wir sind nur ein Windhauch in der Naturgeschichte! Mit diesem Gefühl und völlig in Bewunderung verlassen wir die Caverns und fahren zurück nach Carlsbad. In der Nähe gibt es einen kleinen See Avalon, wo wir wieder auf BLM Land übernachten und uns auch nicht weiter über die lauten Gewehrschüsse wundern, hat es doch tatsächlich viele Vögel hier. Es gehört hier offensichtlich zu einem Freizeitsportvergnügen, wild in der Luft herumzuballern. Am Abend ist jedoch alles wieder schön ruhig und wir geniessen einen fantastischen Sonnenuntergang! Was für ein Tag!!!

The self-guided tour through the so-called „Big Room“ (one of the largest rooms in the caverns) is covered by our national park pass and we take the elevator nearly 700 feet deep into the dark cave. And in fact – when we enter the fascinating world of stalagmites and stalactites, which are lit only sparsely, we are speechless. We walk almost 2 km through this deep cavern whose geologic story began 265 million years ago with the creation of a 400 mile long reef. When tectonic movement started nearly 15-20 million years ago, a series of valleys and mountain ranges developed while cavities filled with air and hydrogen sulfide gas which finally crystallized sulfur on the walls. Take a couple of thriving bacteria and you get gypsum instead of limestone which slowly peels off the walls and dissolves in the water, new rinds replaced old ones and huge chambers were created until the tectonic movement ended around 2 million years ago. The stalagmites and stalactites and other formations began forming around 500 000 years ago. How old are we going to become? Well, I might have written it before in a different blog… but we are just a wind rush in natures´history! With that feeling and totally in aw of the cavern we drive back to Carlsbad. Close to Carlsbad is the small Lake Avalon where we spent another night on BLM land and we don´t even wonder about the shooting around us anymore, there are actually some birds on the lake. It is obviously part of the evening fun to shoot wildly around in the air. Everything is quiet at night though and we enjoy a fantastic sunset! What a day!!!

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Da Thomas sich den Rücken irgendwie verrenkt und Schmerzen hat, bleiben wir noch einen Tag zur Erholung, obwohl das Wetter über Nacht umgeschlagen und der ganze Tag nur trüb grau ist. Wir fahren weiter nach Roswell auf der Suche nach Ausserirdischen. Leider vergebens! Oder nicht? Können wir hier wirklich sicher sein? Überall in der Stadt ist das Thema Aliens zu sehen, überall sind grüne Männchen am Strassenrand zu sehen, selbst die Strassenlampen sind mit alienartigen Formen ausgestattet. Auf der 380 geht es weiter nach Westen in den Cedar Creek National Forest, wo wir am Nachmittag bei Spaziergang gleich zwei kleineren Schlangen begegnen. Wer es noch nicht weiss, ich habe wirklich sehr sehr viel Respekt vor den Tieren und dass Thomas die zutrauliche Schlange unserer Freundin Jen in Missouri nicht nur angefasst, sondern sogar mit ihr „gekuschelt“ hat, ist mir immer noch unverständlich, aber beim Spaziergang fast über Schlangen zu stolpern…ihgitt!!! Das Strassenschild: „Keep calm and carry a big gun!“ wird mir fast schon verständlich?!

As Thomas´ back is hurting, we stay another day and rest although the weather has turned during  night and it is grey in grey throughout the day. We drive up north to Roswell trying to find some aliens. But without luck! Or not? Can we really be sure of that? Everywhere in town you can see the theme of aliens, everywhere are small green men with strange eyes along the streets and even the street lamps are alienlike. We drive the 380 towards west to the Cedar Creek National Forest where we encounter two small snakes while walking in the afternoon. Who it doesn´t know it until now, I have the deepest respect towards those animals and that Thomas did not only pet the snake of our friend Jennifer in Missouri but did snuggle up with it, I still can´t comprehend, but to almost walk on top of two snakes while walking… ihhgitt! The sign along the road: „Keep calm and carry a big gun“ kind of gets my understanding now?!

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aliens? 🙂

In Alamogordo gehen wir den alltäglichen Aufgaben eines Reisenden – wie dumpen, Wasser tanken und Wäsche im Waschsalon waschen – nach, bevor wir ca. 20 Km südlich davon zum Hollowman Lake fahren, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Das übliche Herumgeballere stört auch hier nur wenig die Idylle mit dem Blick auf die Bergketten ringsrum, die beim Sonnenuntergang lilafarben angeleuchtet werden. Wir fahren zum nahe gelegenen White Sands National Park. Wir sind nur ein paar Kilometer auf der Hauptstrasse als es plötzlich „ppfffhh“ macht und wir uns nur verwirrt anschauen und am Strassenrand anhalten. Oje, war das etwa ein Reifen? Zumindest klang es im ersten Moment danach, aber die Reifen sehen gut aus – kein Platten. Irgendein Schlauch geplatzt? aber kein Wasser tropft irgendwo heraus. Mmmhh … der Motor läuft noch, also fahren wir die letzten Meter bis zum Parkplatz des National Parks und schauen dort mal nach. Hier am Strassenrand des vierspurigen Highways bringt es ja nichts. Beim Weiterfahren stellt Thomas fest, dass er keine Power mehr hat… mmhh… das wird doch nicht der Turbo gewesen sein? Hoffentlich nicht, wir haben noch gut in Erinnerung, wie schwierig es war, in Oregon einen Mechaniker zu finden, der an dem europäischen Fahrzeug dazu noch an einem schweren Wohnmobil arbeiten wollte. Als Thomas dann aber beim Parkplatz genauer und in Ruhe nach dem Ausschlussverfahren alles kontrolliert, stellt er fest, dass der Schlauch zum Turbo heruntergerutscht ist und dies war innerhalb weniger Minuten wieder repariert und befestigt! Glück gehabt!

In Alamogordo we tend to the daily duties of traveling like dumping, refilling water and washing cloths in the laundromat before we head ca. 20km south to the Hollowman Lake where we spent two nights. That comon shooting around us, doesn´t really bother our idyllic scenery with the view at the mountain range which turns purple while the sun is setting. We drive to the nearby White Sands National Park. We are barely a few kilometers on the main highway when we suddenly hear a „ppfff“ sound and we stop at the side of the road with a worried look at each other. Oje, was that the tire blown? It sounded a little like that… but the tire looks good. Some tube is blown? But no water is dripping under the engine. Mmmhh.. the engine is still running and we drive the next few kilometers  to the parking lot of the national park. At the side of the road you just can´t concentrate. While driving the next miles, Thomas notices that we don´t have enough power…mmmhh, hopefully the turbo is not broken? We still remember very well how difficult is was in Oregon to find a mechanic who would actually work not even on a foreign car but on a motorhome. When Thomas inspects the front at the parking lot and checks everything one item after another, he notices that the connecting hose of the turbo was not attached and that was fixed easily within a couple of minutes! Well, we were still lucky!

Wir können nun entspannt den National Park bestaunen, während wir auf dem weissen Gips entlang fahren und fast geblendet sind von dem weiss. Es sieht aus wie Sand, ist aber Gips, der einen überwältigenden Kontrast zu den Bergketten im Hintergrund bildet. Wir wandern durch die Dünen und geniessen die Natur! Auf verschiedenen kleineren Trails erfahren wir mehr über die Pflanzen und Tierwelt hier, wundert man sich doch, dass in der Wüste insbesondere bei den Temperaturen, die hier im Sommer im Durchschnitt auftreten, noch Pflanzen oder Tiere leben können, aber die Wüste lebt!!! Tiere und Pflanzen haben sich an die harten Begebenheiten angepasst, so hat sich durch die Evolution die braune Farbe der Eidechsen angepasst und ist weiss geworden. Die Yucca-Palme sieht nicht sehr gross aus, bedenkt man aber, dass man nur vielleicht ein Drittel der eigentlichen Pflanze sieht, der Rest befindet sich unter dem Meer aus weissem Gips.

Now we can enjoy the national park while we drive on the white gypsum nearly getting blinded by the whiteness o fit! It looks like sand, but it is gypsum which makes a great contrast to the mountain range in the background. We hike through the dune field and enjoy the nature! Along several small hiking trails one can learn more about the plants and animals here, if one wonders that there are still living creatures in an environment with temperatuers like here, but the desert is alive!!! Animals and plants have adjusted to those hard environments, the evolution changing the colour of the lizards from brown to white. The yucca tree doesn´t look that big but one have to imagine that we only see one third of the actual plant, the rest is below that ocean of gypsum.

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