Nevada – driving the „loneliest road in the country“

Die Route 140 ist kaum befahren, es geht endlos lang gerade aus, links und rechts sieht man ein paar Berge in der Ferne und eine super Teerstrasse führt uns durch das Sheldon National Wildlife Refuge. Wir zweigen auf eine Schotterpiste ab, denn gemäss iOverlander gibt es dort ein paar heisse Quellen. Weder auf unserer Karte noch am Strassenrand weist ein Schild darauf hin. Es staubt gewaltig, aber die 7km lange Piste führt tatsächlich zu einem kleinen Bach, in dem heisses Wasser fliesst. Die Sonne brennt vom Himmel herab und wir bleiben den Nachmittag erstmal im Womo und lesen gemütlich, bevor wir gegen Abend endlich ein schönes warmes Bad nehmen. Wir sind in der Wüste Nevadas. Sobald die Sonne sich dem Horizont nähert, wird es kühl und der starke Wind vom Tage legt sich. In den frühen Morgenstunden weckt uns das Geheul eines Koyoten und wir nehmen erneut ein wärmendes Bad, denn in unserem Zuhause hat es lediglich 10 Grad. Als wir die Piste zurück auf die Hauptstrasse fahren, läuft der Koyote doch tatsächlich vor uns über die Piste.

The route 140 is barely traveled, it goes endlessly straight ahead, left and right you can see a few mountains in the distance and a super paved road leads us through the Sheldon National Wildlife Refuge. We turn into a gravel road, because according to iOverlander there are a few hot springs around. Neither on our map nor on the roadside are any sign indicating hot springs. It’s really dusty, but the 7km long drive actually leads to a small stream where nice hot water flows. The sun is burning down from the sky and we spend the afternoon in our motorhome and read comfortably, before we finally take a nice warm bath in the evening. We are in the Nevada desert. As the sun approaches the horizon, it cools down and the strong wind of the day subsides. In the early morning, the howling of a coyote wakes us up and we take another warm bath, because in our home it is only 10 degrees. As we drive back down to the main road, the coyote actually crosses in front of us.

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Ein kurzes Stück fahren wir auf der Interstate 80 und grinsen bei Abzweigschildern wie „Pumpernickel Valley“ – gibt es da denn vielleicht das leckere Pumpernickel-Brot, mit dem wir dieses Wort verbinden? Wir fahren dieses mal nicht die Piste hinein, um den Sinn hinter diesem Schild zu erfahren, sondern über die Route 305 durch Shoshone Land zum Highway 50, dem Namen nach einsamsten Highway im Land. Und tatsächlich, hier ist so gut wie kein Verkehr, obwohl es die Verbindungsstrasse von West nach Ost, von Reno zum Great Basin National Park ist.

We drive a short distance on the Interstate 80 and smile at highway signs like „Pumpernickel Valley“ – is there perhaps the delicious Pumpernickel bread available with which we imagine this word? We’re not turning into that dirt road this time to learn the meaning behind this sign, but we take the route 305 through Shoshone country towards highway 50, „the loneliest highway in the country“. And indeed, here is virtually no traffic, although it is the connecting road from west to east, from Reno to the Great Basin National Park.

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90% des Landes in Nevada ist public land, d.h. es ist für jeden zugänglich… und wir finden ohne Probleme viele Übernachtungsplätze, heute einen tollen freien Campingplatz bei den Hickinson Petroglyphen. Diese Eingravierungen und Zeichnungen sind von den Shoshone Indianern schätzungsweise 10000 vor Christus entstanden, unglaublich, wenn man sich das vorstellt. Für uns sehen sie wie Kinderkritzeleien aus, aber sicherlich fehlt uns einfach nur der kulturelle Sinn. Interessanter finden wir hier doch unsere amerikanischen Nachbarn, die mit ihrem 7 jährigen Jungen auf dem Quad zum Jagen gehen. Sie nutzen ein finnisches Jagdgewehr, um Antilopen in der Gegend zu jagen. Antilopen? Hier ist doch nur Gebüsch und Wüste, wir haben jedenfalls nur Vögel und kleine Eidechsen bisher entdecken können, aber wir fahren ja auch nicht zur Abenddämmerung durch die Gegend.

90% of the land in Nevada is public land, i.e. it is accessible to everyone … and we easily find many free places to sleep, today a great free campsite near the Hickinson petroglyphs. These engravings and drawings were created by the Shoshone Indians at approximately 10,000 BC, unbelievable, if you imagine it. For us they look like children’s doodlings, but surely we just lack the cultural sense for it. However, we find our American neighbors more interesting who were going hunting with their 7 year old boy on a quad mobile. They use a Finnish hunting rifle to hunt antelope in this area. Antelope? There is only shrubbery and desert around us, at least we have only been able to discover birds and small lizards, but we do not drive through the area at dusk to have been able to see some antelopes.

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Unser Ziel in Nevada war der Great Basin National Park. Ein von den europäischen Touristen wenig beachteter National Park. Wir füllen unsere Wasservorräte für eine Wanderung bei der Touristeninformation auf. Der Geist ist willig, endlich wieder laufen, aber au weh… der Körper ist schwach. Nein dieses Mal hat Thomas keine Probleme, sondern ich hab mir beim Umdrehen im Waschraum das rechte Knie verrenkt… und zwar so, dass ich es nicht gleich wieder einrenken kann. Also wird der Wanderstock nicht zum Wandern, sondern als Krücke genutzt. Man, kaum über 40, schon fängt es an… naja ich hab die Knieprobleme ja schon ein paar Jahre und alle paar Monate springt die Kniescheibe ein wenig heraus, doch meist konnte ich es bisher immer gleich wieder einrenken. Dieses Mal nicht und ich humpele die nächsten Tage wie eine alte Frau herum.

Our destination in Nevada was the Great Basin National Park. A national park little noticed by European tourists. We fill up our water supplies for a hike at the tourist information. The mind is willing to finally walk again, but ouch… the body is weak. Not this time Thomas has problems, but I’ve dislocated my right knee while I was turning around in the washroom … and this time in such a way that I can not push it back into position right away. So my walking stick is not used for hiking right now but as a crutch. Well, barely over 40 years old and already it starts with the health issues… well I have had the knee problems since a few years and every few months the kneecap pops out a little bit, but mostly I could push it right back. Not this time, and I’m hobbling around the next few days like an old woman.

So geht es weiter nach Utah in der Hoffnung, dass sich das Knie bis zum Bryce Canyon wieder einrenkt.

And so we drive on towards Utah hoping that my knee is back in shape when we are getting to Bryce Canyon.

 

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