crossing border and first weeks in the US

am

 

Die Wegbezeichnung an der Grenze ist ein bisschen verwirrend, mussten wir uns doch in Südamerika aus jedem Land einen Ausreisestempel eintragen lassen, so führt die Strasse in Sault Ste. Marie direkt über die Brücke ohne Zwischenstop beim kanadischen Immigration zur Einreise in die USA. Es war kurz vor 8 Uhr am Morgen und vor uns nur zwei weitere Autos. An der ersten Schranke werden wir gefragt, wie lange wir bleiben wollen und wieviel Geld wir dabei haben, dann schickt man uns zur Zollinspektion. Während wir im inneren des Gebäudes unsere Visaformalitäten beim netten amerikanischen Grenzbeamten erledigen, ihm erklären, dass wir seit längerem eine Auszeit nehmen und 6 Monate in den USA bleiben wollen, wird unser Wohnmobil vom Zoll inspiziert. Dabei werden uns die Tomaten und Zitronen aus dem Kühlschrank genommen und die nette Frau erklärt uns noch, was wir auf keinen Fall an Obst und Gemüse aus Mexiko mitbringen dürfen, sollten wir wieder einreisen. Nach den üblichen Fotos und Fingerabdrücken sind wir innerhalb von 10 Minuten fertig und dürfen bis 26. Dezember im Land bleiben.

The signs towards the border are a bit confusing, while we had to get checked and stamped out of the previous country in Southamerica, the road in Sault Ste. Marie goes directly across the bridge to the US immigration without stopping at the canadian custom. It is nearly 8 a.m. and infront of us are only two other vehicles at the border. We are asked how long we are planning to stay in the United States and how much money we carry with us at the first entrance, then we are sent to get the mobil home inspected by custom. While we are inside the border post to get the visa done, our mobil home gets inspected. We have to explain that we are on a long sabbatical and want to stay for 6 months, we applied in advance in Germany. They took out the tomatoes as well as the citrus from our fridge and the nice lady explains to us what fruits and veggies we are not allowed to bring back from Mexico when we are going to return to the States. After the usual fingerprints and pictures are taken we are ready to go after 10 minutes and are allowed to stay in the country till December 26, 2018. 

Im ersten Staat Michigan tauschen wir unsere Gasflasche, füllen unsere Vorräte in Marquete auf und fahren weiter durch grüne Wälder in den Sturgeon River National Forest, wo wir einen tollen freien Campingplatz am Sturgeon River direkt neben einem rauschenden Bächlein finden. Die obligatorische Grillstelle wird gleich mit dem herumliegenden Holz, das wir noch mit der Handsäge kleinschneiden, befeuert, und schon ist es ein fast perfekter erster Abend in den USA. Fast perfekt, denn die leidlichen Moskitos nerven ein bisschen. Wir befinden uns in einem Bärengebiet, es stehen überall Warn- und Verhaltenshinweise, wenn ein Bär sich nähert, von Schlangen aber wurde nichts gesagt. Nichtsahnend beim Holz zusammensammeln treten wir fast auf zwei Schlangen, die „common garter snakes“.

In the first state, Michigan, we change our gas bottle, refill our supplies in Marquete and drive through green lush forest to the Sturgeon River National Forest, where we find a great camping spot right next to the Sturgeon stream for free. We use the free barbecue and fire pit and feed it with the surounding wood which we cut with our small handsaw  and an almost perfect camping night it is. Nearly perfect, because the hundreds of mosquitoes are quite annoying. We are in bear country, there are everywhere warning signs what to do when encountering a bear, but nobody warns for snakes. Really unexpected we almost step on two small snakes, the common garter snake, while collecting fire wood.

Nach einer angenehmen Nacht geht es direkt weiter nach Ashland, Wisconsin, wo wir uns am Nachmittag mit Dave, unserem Freund aus Kansas, treffen. Da der Campingplatz in Ashland bereits ausgebucht ist, fahren wir weiter zum City Camping in Washburn, am Lake Superior, wo wir die nächsten 4 Tage gemeinsam mit Dave verbringen, schwatzen, essen und trinken, am Lagefeuer Marshmallows grillen und ich gemeinsam mit Dave einen Kayaktrip auf dem Brule River mache. Der Brule Fluss ist ein kleiner Fluss, der sich durch dichten Wald und Sumpf schlängelt. Baumstämme liegen im schwarzen Wasser, um die wir herumpaddeln, wir sehen eine grosse Wasserschildkröte, Enten mit ihren Jungen und passend zum baldigen Unabhängigkeitstag das amerikanische Wappentier, einen Bald Eagle. Nach vielem Lachen, 9 Meilen in 3,5 Stunden paddeln und ein paar Blasen an den Händen haben wir uns das Bierchen am Abend auch verdient. Leider ist die Zeit mit Dave wieder viel zu schnell vorbei und während er sich auf die 800 Meilen Heimweg begibt, fahren wir durch Minnesota vorbei an Wald, Wald und noch mehr Wald. Wir finden einen ruhigen Übernachtungsplatz an einem kleinen See, in der Nacht regnet es leider in Strömen, aber unser Dach hält dicht.

After an quiet night we drive directly towards Ashland, Wisconsin, where we are going to meet Dave, our friend from Kansas, in the afternoon. As the campground in Ashland is already fully booked, we continue towards Washburn, at Lake Superior, where we spent the next 4 days together, chitchat, eat and drink, make marshmallows over the campfire and Dave and I are doing a kayak trip along Brule River. Brule River is a small river which makes its way through dense forest and swamps. Fallen trees are swimming right on top of the water which we have to bypass paddeling, we watch a big snapper turtle, ducks with their offsprings and right on time for the soon coming Independence Day the national flag animal, a bald eagle. After lots of laughter, 9 miles and nearly 3,5 hours kayaking and some blasters at my hands a fresh cool beer in the evening is our reward. Unfortunately, as always, our time with Dave flies by too quickly and while he begins his 800 miles return home, we are driving west to Minnesota passing more forest and forest and even more forest. We find a nice quiet overnight spot at a small lake, during the night it starts raining again, but our roof is finally rain proofed. 

In der Touristeninformation in Fargo begrüsst man uns überschwenglich, wir erhalten alle möglichen Karten und Infobroschüren, gratis Kaffee und gratis Popcorn, an dem Wasserspender füllen wir unsere Trinkwasservorräte auf und die Toiletten strahlend förmlich vor Sauberkeit. Wow – willkommen in North Dakota, dem Land der Prairie und Büffel. Wir entdecken zwischen dem Mais- und Weizenanbau viele kleine See. Am Moon Lake verbringen wir zwei gemütliche Tage und können endlich auch mal baden. Wir grillen unser Fleisch und backen frisches Brot. So haben wir uns das vorgestellt. So fühlt sich Sommer an!!!

We are heartly welcomed In the tourist information in Fargo, get lots of maps and recommendations, gratis coffee and popcorn, we refill our water bottles and the restrooms are shining from cleaniness. Wow – what a welcome in North Dakota, the land of prairee and bisons. We explore lots of small little lakes between all the corn and wheat fields. At moon lake we spent two relaxing days and can finally go swimming. We barbecue our meat and bake fresh bread. That is how we have imagined it… that is what summer really feels like!!!

In Jamestown schauen wir uns den grössten Büffel der Welt an, die echten im Nationalpark gefallen uns jedoch besser. Nachdem die Campmöglichkeiten in Jamestown alle ausgebucht sind, und uns ein netter Polizeibeamter erklärt, wir dürfen auf dem Parkplatz, wo wir uns schon eingerichtet hatten, nicht übernachten, verbringen wir die erste Nacht auf einem Walmart Parkplatz, wo bereits vier – fünf andere Wohnmobile stehen. Die Nacht ist erstaunlich ruhig und am nächsten Morgen können wir gleich günstig unsere 2. Gasflasche tauschen. Am Missouri River nördlich von der Hauptstadt North Dakotas, Bismark, finden wir einen tollen Platz an einer „recreational area“ und geniessen einen fantastischen Sonnenuntergang. Die besten Sonnenuntergänge sind meiner Meinung nach, wenn Wolken vorhanden sind. Leider heisst Wolken manchmal auch Regen und so gewittert es auch dieses mal heftig in der Nacht. Als wir am Morgen dann an der Bootsanlegestelle vorbei fahren, lassen wir es uns nicht nehmen, im eiskalten Wasser des Missouri Rivers zu baden. Naja baden wäre wohl übertrieben, schnell eintauchen und nix wie raus – war die Devise. Erfrischt geht es weiter vorbei an Raps- und Maisfeldern nach Norden zum Sakakawea See. In der Nähe von Garrison gibt es einen tollen Platz zum Übernachten, baden, Bootfahren und Angeln. In der Steinke Bay, die vom Game und Fish Management unterhalten wird, kann man für einige Tage umsonst campen. So schön der Platz auch ist, wir brauchen frische Lebensmittel und versorgen uns damit in Garrison, bevor es am See vorbei durch das Indianer Reservat geht. Man erkennt das Reservat meist daran, dass irgendwo ein Spielcasino vorhanden ist, denn die Lizenzen für diese sowie die Einnahmen gehen alle an die Indianer.

We see the world´s biggest buffalo in Jamestown, though we like the real ones in the national park more. As all camp possibilities around Jamestown are fully booked and a nice police officer told us that we are not allowed to overnight at the parking spot where we had already made us comfortable, we spent our first night at the nearest Walmart parking with four or five other campers. The night is surprisingly quiet and we exchange our gas bottle early next morning. At the Missouri River north of the capital of North Dakota, Bismarck, we find a great spot for the night at one of their recreational areas and enjoy a fantastic sunset. In my opinion the best sunsets are viewed when there are clouds. Unfortunately, though, where there are clouds there comes mostly rain as well and also this night we have a huge thunderstorm. When we pass the boat launch area the next day, despite the cold water we go swimming in the Missouri River. Well, not quite swimming but at least we took a „refreshing“ dip. Cooled down we drive further on north to Lake Sakakawea passing more corn and raps fields. Near to Garrison we encounter a nice spot for swimming, boating and fishing. One can camp for free for several days in Steinke Bay managed by the Game and Fish Management. As fantastic that place is, we need fresh food and get our groceries in Garrison before we are driving along the lake through the indian reservation. You can recognize the reservation mostly because there is a casino nearby as the licences and incomes go all to the reservates.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir fahren weiter vorbei an Ölförderpumpen und noch mehr Ölförderpumpen bis zum Theodor Roosevelt National Park, North Unit. Dort erwerben wir den Jahrespass, denn der Eintrittspreis allein für den einen Nationalpark ist 30$ und der Jahrespass kostet $80. Da wir die nächsten Monate in weitere Nationalparks gehen wollen, rentiert sich diese Investition bereits mit dem dritten Park. Wir übernachten jedoch nicht im Nationalpark, sondern 2 Meilen südlich davon auf Little Missouri National Grassland, welches nur $6 anstatt $14 kostet. Es ist schwülheiss und abends um 21.30 Uhr haben wir immer noch 35 Grad in unserem Wohnmobil, kein Wunder, als es dann um 23.00 Uhr anfängt zu gewittern. Erst bestaune ich noch die Blitze und Donner in dem dunklen Nachthimmel, ein richtiges Schauspiel, das sich über dem Nationalpark ereignet. Als wir dann um 01.00 Uhr nachts selbst mitten im Blitz und Donner sowie Regen und Wind stehen, finde ich das Schauspiel dann gar nicht mehr so lustig. Das Womo schaukelt hin und her. Wir überstehen die Nacht unbeschadet und der klare strahlend blaue Himmel am nächsten Morgen lässt einen alles vergessen. Früh geht es in den Nationalpark, wo wir ein bisschen wandern wollen, doch aufgrund des Regens und der Beschaffenheit aus Lehm sind die meisten Trails nur mit Schlammstiefeln zu begehen. Wir laufen zwei kleinere Rundwege und beobachten stattdessen die vielen Büffel, die sich am vielen grünen Gras erlaben. Wir fahren nach Süden zum südlichen Eingang des Nationalparks bei Medora.

We pass several oil refineries and more refineries until the Theodor Roosevelt National Park, North Unit. There we buy the annual park pass for 80$ which is worth it considering that the entrance fee for one park is always at least 30$. As we want to visit more National Parks in the coming months, it is a good investment already with the third National Park. But we do not spend the night in the National Park, instead we drive 2 miles further south to Little Missouri National Grassland, where we pay only $6 instead of $14 for camping. It is humid and hot and still at 21.30 p.m. we have 35 degrees in our mobilhome, no wonder a huge thunderstorm starts at 23 p.m.. First I am impressed by the thunder and lightning in the dark night sky, a spectacle over the National Park mountains. When we get hit by it at 1 a.m. with lightning, rain and wind gusts, I am not so happy about that spectacle anymore. Our mobilhome gets blown from one side to the other. We survive the night without damage and the clear blue sunny sky the next morning makes you forget about it quickly. Early morning we drive back into the National Park where we want to hike some trails but because of the heavy rain and the clay of the surroundings most trails are muddy and unpassable without mud boots. We walk two small round trails and watch the bisons instead. Those bisons who are feeding from the fresh green grass. We drive further south to the south entrance of the National Park near Medora.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Da es aber bereits wieder Nachmittag ist als wir dort ankommen, entschliessen wir uns 8km weiter nach Westen zum Buffalo Gap National Grassland zu fahren, da der Camping im Nationalpark restlos ausgebucht ist. Wir sind völlig überrascht, als wir dort ankommen, kaum ein Camper, heisse saubere Duschen und Toiletten, Frischwasser und saubere grosse Stellplätze und dass für $6. Am frühen Morgen geht’s zurück in den Nationalpark und da es gerade einmal 8.00Uhr morgens ist, sind wir fast alleine unterwegs und es ist noch nicht so brütend heiss. Wir fahren den obligatorischen Loop und halten hier und da für eine kleinere Wanderung zu einem oder mehreren Aussichtpunkten. Büffel sehen wir im südlichen Teil nur vereinzelt und sehr selten, dafür ist die Natur umso beeindruckender. Die Felsformationen und Grasslandschaften sind weitläufig und atemberaubend. Wir bestaunen die kleinen Erdhörnchen, Prairie Hunde genannt, die bei Gefahr aus ihren vielen Löchern kommen und in einem Gekreische alle Nachbartiere vor der Gefahr warnen. Bewundern die Wildpferde, die den Eindruck vom Wilden Westen bei uns hinterlassen und erhaschen einen kurzen Blick auf ein Reh und ihr Junges. Als es immer heisser wird und immer mehr Autos und Touristen im Park sind, fahren wir zurück zum Buffalo Gap Camping und geniessen die Dusche und einen ruhigen Nachmittag im Schatten.

As it is already afternoon when we finally arrive there, we decide to drive 8km further west to the Buffalo Gap National Grassland. The camping in the National Park is fully booked and we are totally surprised when we arrive at the Buffalo Gap, there are not many campers, clean and hot showers and toilets, fresh water and huge campsites and that for only $6 a night. Early next morning we drive back to the National Park and because it is only 8 a.m. in the morning, we are almost alone and it is not that humid and hot yet. We drive the park loop and stop here and there for small little walks and overlooks. Bisons we only see a few and rare, but the nature is just amazing. The rock formations and grassy landscape is vast and breath taking. We enjoy to watch the small prairie dogs which are making squeeking noise when there is some kind of danger just to warn the neighbours. We are astoinished by the wild horses which give us the feeling of the long gone „wild west“ and get a climps at a deer and his offspring. When it starts to get hotter and more and more tourists along the road, we leave the park and drive back to Buffalo Gap camping where we enjoy a shower and spend a relaxed afternoon in the shade. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Advertisements

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Diane sagt:

    Herrrrrrrrlich !!💋💋

    Gefällt mir

  2. Swissnomads sagt:

    Hallo Reisende

    Habt Ihr schon von https://www.boondockerswelcome.com/ gehört? Da bieten Private für kurze Zeit Übernachtungsplätze an.
    Weiterhin viel Spass.
    Herzliche Grüsse
    Emanuel und Christine

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s