Eine Seefahrt die ist lustig…

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Nachdem wir die letzten Tage noch bei unseren Freunden Diane und Johan in Holland verbracht und die letzten Reparaturen am Wohnmobil vorgenommen haben, fahren wir nach Antwerpen, um unser Fahrzeug 24 h vor Ankunft des Schiffes im Hafen abzugeben. Dies war laut Seabridge die Vorgabe des amerikanischen Zolles. Wir hatten zuvor eine Wegbeschreibung per Email erhalten, wo wir das Fahrzeug im Hafen abgeben sollen und dass man uns dort weiterhelfen würde. Als wir das Check-In Gebäude betreten, sind alle Schalter besetzt und wir stellen uns hinter den Lastwagenfahrer an, die vorwiegend aus dem Ostblock sind. Wir erhalten einen Zettel, den wir zunächst einmal ausfüllen und dort eine Buchungsnummer der Reederei ACL eintragen sollen. Leider haben wir diese aber von Seabridge vorher nicht erhalten. Als wir dann also wieder nach erneutem Warten am Schalter stehen, sagt uns die nette Dame, wir müssten unseren Agenten (Seabridge) in Hamburg anrufen. Mit der Nummer konnte sie uns dann die entsprechenden Papiere für den Hafen ausstellen und gab uns einen Aufkleber, den besagten ausgefüllten Zettel mit Kopie und zwei Chipkarten, damit wir die Schranken bedienen konnten. Wir sollten hineinfahren und dann zu einer Waage und man würde uns dann dort unseren Platz zeigen, wo wir das Fahrzeug abstellen können. An der Schranke gab es dann auch noch zwei Lesegeräte, wobei nur das eine funktionierte. Ein Mitarbeiter kam und half uns, aber konnte uns nicht sagen, wohin wir dann müssten, es würde ein anderer Kollege helfen. Wo sich dieser jedoch befand, wurde uns nicht gesagt. Wir warten am Stoppschild 100m von der Einfahrt, wo auch alle LKWs warten. Kein Arbeiter ist in Sicht, nach ein paar Minuten frage ich den nächstbesten LKW Fahrer, wie denn das weitere Prozedere denn nun abläuft und erhalte die Antwort, dass man einfach dort wartet, bis man abgeholt und zum Stellplatz gebracht wird. Also warten wir wieder. Nach weiteren 15 Minuten kommt ein Hafenmitarbeiter und erklärt uns, wir müssten wieder hinausfahren und dann erneut durch eine Schranke fahren und dort wäre die Waage.  Vor der nächsten Schranke stehen wir wieder ohne dass die Chipkarte funktioniert. Der Mitarbeiter hinter dem Schalter 3 Meter entfernt ist zu faul, um rauszukommen, so dass ich am Schluss doch aussteige und ihm erkläre, dass wir wieder hinausmüssen, um auf der anderen Seite wieder hinein und auf die Waage zu fahren. Erst dann öffnet er für uns die Schranke erneut.  Endlich stehen wir auf der Waage und der Mitarbeiter sagt, wir sollen ihm folgen, er würde uns zeigen, wo wir unser Fahrzeug abstellen sollen. Na endlich, warum nicht gleich so… wir stehen hinter zwei weiteren Wohnmobilen und packen unsere Sachen zusammen, verschliessen das Fahrzeug mit der hinteren Tür und lassen unseren Fahrschlüssel an einem gelben Bändchen, das wir vom Check-In Schalter erhalten haben. Die Dame am Check-In Schalter stempelt nochmals unsere Kopie des ersten Zettels ab und ruft uns ein Taxi, dass uns zu unserem Hotel fährt.

After having spent the last days with Diane and Johan in the Netherlands and last repairs at the motorhome, we drive to Antwerp to bring it into port 24 h before arrival of our ship. That was necessary because of american customs was all what Seabridge told us. Previously, we had received an email with instructions where we would have to bring our car and that one would help us in the port. When we enter the Check-In building, all counters are occupied and we wait in line after several truck drivers, mainly from the eastern states. We get a paper which we have to fill in and write down the booking number of ACL (the shipping company). Unfortunately, we never received that number from our agent Seabridge, only the freight ship number for the vessel which was not the same. The nice lady at the counter told us to call the agent in Hamburg after having waited another 10 minutes in line. With that number we got then, she finally could issue us the necessary paper to enter the port of Antwerp at Kaai 1333, a sticker fort he car and two chip cards to use for the barrier. She told us we should drive into and then to a weight and afterwards one would lead us to the correct parking spot. At the barrier were two different card reading system, only one was working, when an employee came to help us with the barriere we asked where we should go next and he said another one will help us, he had no idea. We followed the trucks and waited in line for 15 minutes. I have asked one of the truckers what will happen and where should we go, but he said we should wait. Finally a guy came in talked in bad english to us that we would have to turn around, drive back outside and from another barriere side onto the weight scale. To get out of the port we have to pass another barriere and our chip cards wouldn´t work. The employee at the counter 3 meters away is too lazy to come out and help, so that I had to climb out and explain to him that we have to leave and come back again to the entrance with the weight scale. Then he finally opens the gate for us and we drive around to that weight scale, where we finally get weighted and we are told where to park the motorhome for shipping. Well, finally!!! Why couldn´t it be that easy from the beginning….. we park behind two other motorhomes and pack our stuff, before we close the back door and leave the keys for the engine fixed to a yellow strape which we got from the check-in lady. The lady at the check-in counter gets a copy of our documents and stamps our copy and calls a taxi for us which brings us to the hotel.

Wir haben uns ein günstigeres Ibis-Hotel ausgesucht und nicht das von Seabridge vorgeschlagene Hotel gewählt, welches mit Zimmerpreisen von €110-150 zu teuer für uns war. Dies war zwar näher zum Hafen, aber da wir am nächsten Morgen noch zur Immigration mussten, welche sich in einem Polizeigebäude in Kauwenstein, auf der anderen Seite des Hafens (man muss so oder so den Tunnel benutzen) befindet, haben wir uns für das Hotel auf dieser Seite entschieden. Da es keine öffentliche Verkehrsmittel vom Hafen und dieser Seite vom Grossraum Antwerpen auch zur Immigration gibt, muss man immer mit Taxi fahren. Am nächsten Morgen steht unser Taxifahrer pünktlich vor der Tür und fährt uns zur Immigration. Kaum haben wir unsere Papiere zur Kontrolle dem Polizeibeamten ausgehändigt, geht der Feueralarm los. Ausgerechnet dann, wenn unser Taxameter läuft, denn von der Immigration müssen wir ja weiter in den Hafen. Der Feueralarm war nur eine Übung und als diese beendet ist, erhalten wir eine Bestätigung für das Schiff, dass wir Europa verlassen und unsere Pässe zurück. Weiter im Taxi zum Hafen. Insgesamt haben wir knapp € 150 Taxigebühren bezahlt und im Nachhinein wäre es wohl für uns sinnvoller gewesen, von Hamburg aus zu verschiffen, denn in Hamburg gibt es in Hafennähe die öffentlichen Verkehrsmittel und die Kommunikation ist weit einfacher als im Trubel der Belgier. Als wir dann im Hafen ankommen, läuft es jedoch reibungslos. Ein Mitarbeiter fährt uns und unser Gepäck ohne Diskussion direkt vor das Schiff und wir können endlich die Atlantic Sea boarden.

We have booked the cheaper Ibis Hotel and not the one recommended by Seabridge which offered only rooms between € 110-150 and was too expensive for us. The recommended hotel was closer to the port but as we had to take a taxi to the immigration office at the police station in Kauwenstein (at the other side of the port and you have to pass the tunnel ) the next morning anyway, we had decided to take a hotel on that side of the port. As there is no public transport neither from the port nor from that other side of the port of Antwerp to the immigration office, you always have to take a taxi. The next morning our taxi driver is on time and we drive to the immigration. We have just given the police officer our passports, the fire alarm gets off. Well, for sure it has to be test fire alarm just in that time we are there and our taximeter is counting as we have to take the taxi further on to the port. After a short time the test alarm is finished and we are given our passports and a stamped document that we are leaving Antwerp with the Atlantic Sea. At the end we paid a total of € 150 for taxi and considering that money it would probably have been better for us to ship from Hamburg instead of Antwerp because in Hamburg there is public transport close to the port and the whole communication would probably have been easier than in busy Belgium. When we finally reach the port, everything goes smoothly. An employee drives us directly tot he ship without hesitation and we can board the Atlantic Sea.

 

Wir werden gleich zum Kapitän geführt, der sich kurz vorstellt und uns freundlich empfängt. Wir beziehen unsere Kajüte und eine knappe halbe Stunde später geht’s auch schon zum Mittagessen. Wir folgen einfach unseren deutschen Nachbarn, Anne und Michael aus Berlin, und lernen unsere Tischnachbarn Päivi und Pekka (Finnland) sowie Mireille und André (Frankreich) kennen. Päivi und Pekka sind nach zwei Jahren Weltumrundung auf dem Rückweg von Halifax nach Finnland. Eigentlich wollten sie in Liverpool nach einer Woche Überfahrt aussteigen, aber da das Schiff Verspätung hatte, hat sich der Kurs geändert und ist zunächst nach Hamburg und Antwerpen gefahren, ohne den geplanten Zwischenstopp in Liverpool. Das bedeutete für sie, dass sie ausserplanmässig 13 anstatt 6 Tage an Board des Schiffes waren. Das Pech für sie war aber das Glück für uns, denn sie gaben uns eine super Einweisung und wir verbrachten drei interessante und vor allem lustige gemeinsame Tage und genossen zusammen die Sauna an Board.

We are being brought directly to the captain who introduces himself and welcomes us kindly. We enter our cabin and nearly half an hour later we are on our way to the mess room where we get our lunch. We follow our neighbours Anne and Michael (from Berlin, Germany) and get to know our table neighbours Päivi and Pekka (from Finland) as well as Mireille and André (from France). Päivi and Pekka are on their way back home from Halifax after a two years round trip. They actually wanted to leave the ship already in Liverpool after a week crossing the atlantic, but as the ship was delayed they changed the course and went first to Hamburg, then Antwerp and finally to Liverpool. That meant instead of 6 days on board they have been 13 days on the ship. Their unfortune was our luck as we got a great introduction and spent interesting and funny days together and enjoyed the shared sauna on board.

Die Kabine ist sehr schön geräumig, jedoch ist das Schlafen bei Klimaanlage für uns wieder etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt strikte Essenszeiten und wir können einen kleinen Sportraum sowie die Sauna nutzen. Während der ersten paar Tage richtet die Crew noch einen Aufenthaltsraum für die Passagiere ein, es gibt einen Fernseher mit einer Auswahl an Videofilmen sowie verschiedene Karten- und Gruppenspiele. Wir bringen Anne und Michael gleich mal Cabu bei und so vergehen die ersten Tage und Abende wie im Fluge bei netter Unterhaltung und lustigem Kartenspiel.

The cabin is really nice and comfortable, but we had to get ajusted to sleeping in airconditioning again. There are strict timeschedules for breakfast, lunch and dinner, we can use the sportsroom and sauna on board. During the first days the crew members are still preparing the common room for the passangers, there is a TV with a collection of DVD´s as well as several card and other group games. We teach Anne and Michael how to play cabu and the first days and evenings are gone by quickly with nice conversation and laughing while playing cards.

Um aus dem Hafen von Antwerpen in Richtung England zu fahren, mussten wir durch die erste Schleusse, wobei bei jeder Schleusse ein separater Pilot das Schiff steuert. Nach dem Schleussen erlaubt uns der Kapitän (aus Polen), der mit seinen knapp 40 Jahren sehr jung auf uns wirkt, auf die Brücke und wir haben die Gelegenheit eine knappe halbe Stunde mit ihm zu sprechen und viele viele Fragen zu stellen. So erfahren wir etwas über die Kapitänsausbildung, das Schiff, unsere Route und und und… die Atlantic Sea ist knapp 300m lang und kann bis zu 15m Wellengang ohne Probleme handeln. Es ist ein in China erbautes Schiff, das unter britischer Flagge mit 22 Crewmitgliedern und 2 Kadetten fährt. Die meisten Crewmitglieder sind von den Phillippinen, der erste Offizier und Chief Engineer aus dem Ostblock. In Liverpool müssen durch eine so enge Schleusse, dass es sich dabei wirklich um Meterarbeit handelt. Als wir Passagiere alle ganz fasziniert über die Reeling schauen, wie der Pilot unser Schiff nun in diese enge Schleusse fährt, kommt ein heftiges Klopfen von der Brücke. Wir haben dem Piloten die Sicht genommen. Schnell gehen wir aus dem Weg und kaum drei Minuten später steht der junge Kadett vor uns und entschuldigt sich im Namen des Kapitäns und Pilots, dass es sehr unhöflich gewesen sei, so an die Scheibe zu klopfen. Als dann wenig später auch noch der englische Pilot extra von der Brücke kommt, um sich bei uns für seine Unhöflichkeit zu entschuldigen, sind wir etwas verschämt und entschuldigen uns gegenseitig. Sie machen ja nur ihre Arbeit und bringen uns hoffentlich sicher ans Ziel. Alle Crewmitglieder sind sehr zuvorkommend und wir sind positiv überrascht.

To get out of the port of Antwerp towards England, the ship had to pass a channel whereas at each channel there is a pilot on board who drives the ship through. After crossing the channel the captain (who, with nearly 40 years seems still a bit young to us, comes from Poland) invites us to the bridge and we have a chance to talk to him for almost half an hour and we are asking lots of questions. We learn about the captain´s carreer, the vessel, our route and so on.. the Atlantic Sea is almost 300m long and can handle a wave tide of 15m without problems. It was built in China but is driving under the british flag with 22 crew members and 2 cadetts. Most crew members are from the phillippines, first officer and chief engineer are from the eastern states. In Liverpool we have to pass a channel which is so narrow that it is really a work of meters. When we passangers are all faszinated watching over the reeling how the vessel comes into the channel, we hear a lound know at the bridge window. We had blocked the view for the pilot. Quickly we move out of sight and just a couple of minutes later the young cadett comes to us apologizing in the name of the captain and the pilot. It was unpolite to knock at the window. When shortly thereafter the english pilot also comes to us to apoligize for his rudeness, we are a bit ashamed and apologize as well. They are just doing the job and hopefully bring us safe to our destination. All crew members are very kind and we are positively surprised.

In Liverpool steigen unsere Sauna- und Tischnachbarn Päivi und Pekka leider aus. Schade, hat doch unsere Reise mit solch netten Menschen gut begonnen. Wir verbringen den Tag im Hafen und bleiben auf dem Boot, beobachten das Be- und Entladen, spielen Tischtennis mit unseren französischen Nachbarn und freuen uns über die beiden neuen Mitreisenden, Marzena (Polen) und Sergio (Portugal). Wie sich herausstellt ist Marzena leidenschaftliche Kartenspielerin, so lernt sie nicht nur von uns das Cabu-Spiel, sondern wir lernen auch einige Kartenspiele von ihr. Aus der 4er Gruppe am Abend wird es schnell eine 6er Gruppe. Die Kommunikation mit den Franzosen bleibt leider die meiste Zeit sehr schwierig, da ihr Englisch leider für eine längere Konversation zu schlecht ist. Dafür sind sie mit 77 und 83 Jahren noch topfit und das Tischtennisspiel mit ihnen ist umso lustiger.

In Liverpool Päivi and Pekka unfortunately depart from the vessel. Too bad, as our trip has started great with such nice company. We spent a day in the port and wait on board, watch the loading of the cargo, play table tennis with our french neighbours and are happy to meet the new passangers boarding in Liverpool, Marzena (from Poland) and Sergio (from Portugal). We quickly learn that Marzena loves to play card games, we not only teach her the game cabu, but learn from her new games as well! From our 4 people group in the evenings we are quickly a 6 people group. The communication with our french neighbours is unfortunately a bit difficult most of the times, as their english understanding is not good enough for a longer conversation. But with 77 and 83 years old they are still in top form and playing table tennis is quite funny with them.

Wir bekommen vom Kapitän noch eine 1,5 stündige Führung durch das Schiff und können uns vergewissern, dass unser Womo im selben Schiff mitfährt. Vorbei geht es an den vielen Kontainern, die wir nur beim Beladen im Hafen von Antwerpen und Liverpool gesehen haben, zum Bug des Schiffes. Einmal über die Reeling beugen wie bei der Titanic, wir fahren sogar auf derselben Route nach Halifax, und zurück über den Maschinenraum zum Mess Room, es gibt schon wieder pünktlich 12.00 Uhr unser Mittagessen.

The captain gives us a 1,5 hour tour through the vessel and we finally reassure ourselves that our motorhome is on the same vessel. Passing lots of container which we have watched being loaded in Antwerp and Liverpool, we manage to get to the boe of the vessel. Once holding arms wide stretched over the reeling like in Titanic, we are also on the same route to Halifax and back to the mess room via the engine room, it is already 12 o`clock – time for lunch!

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Nach insgesamt 11 Tagen an Board fahren wir gemütlich am Montagmittag bei strahlendem Sonnenschein im Hafen von Halifax ein. Leider fährt die Atlantic Sea direkt am Abend weiter nach New York, so dass wir nicht an Board bleiben und doch noch eine Nacht in ein Hotel umziehen müssen, denn wir können die Zollformalitäten erst am nächsten Tag machen. Die Immigration kommt an Board und gibt uns nach ein paar Fragen den Einreisestempel und wir verabschieden uns vom Kapitän und seiner Crew und betreten festen kanadischen Boden unter unseren Füssen.

After 11 days on board we arrive in the port of Halifax on Monday midday with nice sunshine. Unfortunately, the Atlantic Sea only stops a short time for debarking and unloading and will start the same evening further towards New York, so that it is not possible to stay one more night on board and get the custom formalities done the next morning, but we have to take a hotel for one night. The immigration officers are coming on board and ask us some questions and we get the entry stamp without any problems. We say goodbye to the captain and the crew and step on to firm canadian ground.

Halifax!!! Hier vor knapp 11 Jahren begann unsere erste Langzeitreise mit den Motorrädern. Wir sind gespannt, was uns nun mit dem Wohnmobil erwartet.

Halifax!!! Here almost 11 years ago began our first long term travel with the motorcycles. We are curious what will happen now while traveling with the motorhome.

Im Hotel versuchen wir die Agentin zu kontaktieren, doch weder telefonisch noch per Email erhalten wir eine Antwort. Erst am nächsten Morgen, nachdem wir mit Anne und Michael noch gemeinsam zu Abend gegessen haben und den ersten Frühstücksbagel bei Tim Hortons (kanadische Coffeeshop-Kette) getilgt haben, erhalten wir die Nachricht, dass wir gegen 10.00 Uhr bei der Agentin sein sollen und dann alle Papiere hoffentlich fertig sein sollten. Wir fahren mit dem Taxi bereits um halb 10 Uhr zur Agentin, denn angeblich soll man bis 11.30 Uhr beim Agenten, Zoll und Hafen gewesen sein, denn der Hafenterminal würde nur bis 12.00 Uhr geöffnet haben. Das hiesse andernfalls nochmals einen Tag länger im Hafen und eine weitere Nacht Hotel. Bei der Agentin zahlen wir nochmals eine Gebühr von Can$ 150 und erhalten unsere Papiere für den Zoll sowie die Delivery Order, mit der wir das Fahrzeug aus dem Hafen holen können. Leider geht es bei Anne und Michael nicht ganz so reibungslos, ihre Delivery Order ist noch nicht fertig. Dennoch fahren wir gemeinsam zum Zoll und wir erhalten unsere Stempel, die beiden müssen jedoch beim Zoll länger warten, so dass wir mit Marzena und Sergio (die wir beim Zoll wiedertreffen) nun weiter zum Hafen fahren. Ihnen fehlt auch noch die Delivery Order der Agentin, aber sie haben zumindest ihre Stempel vom Zoll erhalten. Nach weiteren Stempeln und neuen Papieren für die Hafenausfahrt inspizieren wir unser Womo auf irgendwelche Beschädigungen (alles gut) und können auch schon losfahren.

In the hotel we try to contact the agent but neither by phone nor by email we get an answer. Only the next morning, after having had dinner with Anne and Michael and our first breakfast bagle at Tim Horton´s (canadian coffee shop), we receive an email saying that we should be around 10 o`clock at the agency and hopefully all documents should be ready by then. We take the taxi already early and arrive at the agency around half past nine because one should get the paperwork with the agent, custom and port done until 11.30 a.m. as the terminal will be closed at noon. That would mean you would have to spent another night in a hotel and get your car the next day. We pay another CAN$ 150 at the agency and get the custom documents and our delivery order with which we can get the car out of the port. Unfortunately, the paperwork with Anne and Michael is not without problems, they don´t have their delivery order yet but the agent told us to drive to custom anyway. At the customs, Thomas and me get our documents stamped and a good to go, but Anne and Michael still have to wait for approval. We share the taxi to the port with Marzena and Sergio which we met by chance at the customs. They are also waiting for their delivery order but at least they got their stamps from the customs. After more stamps at the documents and new papers for passing the port entry we inspect our motorhome for damages (everthing is fine) and are allowed to drive out.

Nun besorgen wir Gasflaschen, neue Strassenkarten vom Kanadischen Automobilclub, Diesel und die ersten Essensvorräte. Auf der Suche nach Wasser fahren wir in Richtung Downtown, klappern mehrere Tankstellen, Friedhöfe und Parkanlagen vergeblich ab, bis wir schliesslich bei einer Feuerwehr im Zentrum von Halifax landen, die uns freundlicherweise und ohne grosse Probleme kostenlos mit Frischwasser versorgt. Bei einem Schwatz mit den Feuerwehrmännern erhalten wir gleich noch ein paar weitere Tipps für die nächsten Reiseziele in Nova Scotia und New Brunswick. Toll!

Now we organize new gas bottles, new street maps from the canadian automobil club (as we are members of the ADAC -german club we get the maps for free), we refill our diesel tank and first food supplies. Looking for water to refill our tanks we drive towards downtown, stop at several gas stations, cemeteries and parks without luck, until we end up in front of the fire fighters in downtown Halifax. They are kind enough to refill our tanks with water for free. While chatting with those nice guys we get some more information about our different destinations in Nova Scotia and New Brunswick. Great!!!

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first night in Halifax harbour

Die erste Nacht auf einem kostenlosen Parkplatz beim Hafen schlafen wir tief und fest, nachdem wir uns abends noch mit Marzena und Sergio zu einem ersten Draught Bier in der Stadt getroffen haben.

The first night we spent on a free parking area near the harbour and sleep deeply after having spent the evening out with Marzena and Sergio and our first draught beer in downtown.

Bei strahlendem Sonnenschein geht es weiter nach Norden vorbei an Bedforth und Dartmouth entlang etlicher kleiner Sümpfe und Seen nach Chezzetcook, wo wir direkt am Meer einen tollen Stellplatz für die Nacht finden. Nach unserem Frühstück bei Sonnenschein in unseren Campingstühlen nehmen wir eine Tramperin mit, die alleine auf einer nahegelegenen Insel wohnt. Den Tipp für einen Zwischenstopp beim Taylors Head Provincial Park nutzen wir und spazieren entlang des weissen Sandstrandes und türkisblauen Meeres. Mit solchen Sandstränden hätten wir auf Nova Scotia nicht gerechnet, haben wir doch bisher lediglich steinige Buchten gesehen.

The sun is shining bright and we drive north passing Bedforth and Dartmouth and small little swamps and lakes towards Chezzetcook where we find a nice spot for the night right next to the ocean. After a relaxed breakfast in our camping chairs in the sun, we stop for a hitchhiking woman which is living alone on a small little island nearby. Her suggestion for a stopover at the Taylors Head Provincial Park is a good advice and walk along the white sandy beach and turquoise colour ocean. We didn´t expect such sandy beaches at Nova Scotia, as we have remembered only the stony beaches we´ve seen.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. sam and goh sagt:

    your toy got bigger. haha! hugs and kisses!

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  2. Susi+Frédy sagt:

    Hallo ihr zwei! Geniesst die Zeit, wünschen euch weiterhin viel Spass.

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