vom Atlantik quer durchs Land nach Chile

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Sealions south of Caleta Olivia

Unser Weg führt uns immer weiter südlich, vorbei an Comodore Rivadavia nach Rada Tilly, wo wir drei gemütliche Tage auf dem Municipal Camping verbringen, mit den schweizer und deutschen Nachbarn immer mal ein Schwätzchen halten und der beginnenden Kälte mit unserem elektrischen Heizlüfter entgegenkämpfen. Vergeblich versuchen wir einen Ölwechsel machen zu lassen, aber die Argentinier verlangen einfach viel zu viel.. umgerechnet 150Euro für einen Ölwechsel ist uns dann doch zuviel. Also geht es über einen Abstecher nach Caleta Olivia, wo wir uns zu guter Letzt noch die See-Löwen anschauen.

Our way leads us further south, passing Comodore Rivadavia towards Rada Tilly, where we spent three comfortable days at the Municipal Camping, chatting with our Swiss and German neighbors and fighting the beginning cold with our electric heater. We try in vain to have an oil change done, but the Argentinians are simply asking way too much money. The equivalent of 150 euros for an oil change is just too much for our liking. So we drive further on to Caleta Olivia, where we at least have a look at the Sealions.

Den Stellplatz am Strand, den wir bereits am frühen Nachmittag beziehen, verlassen wir ein paar Stunden später, als es anfängt zu nieseln und sich die typische argentinische Kleinfamilie mit 4 Kindern und Baby mit Auto und Zelt genau zwei Meter neben uns parken und ein Zelt aufbauen… tja sehr viel Platz war da ehrlich gesagt auch nicht mehr, aber wir lernen wieder einmal, die Südamerikaner haben keine Berührungsängste. Wir finden ein paar Kilometer weiter südlich ein anderes ruhigeres Plätzchen für die Nacht und sind nun auch nicht mehr der Salzgicht des Meeres ausgesetzt.

The great campspot which we found already in the early afternoon we had to leave just a few hours later, when it starts to drizzle and the typical Argentinian family with 4 children and a baby came with car and set up their tent exactly two meters next to where we parked… frankly, there wasn´t a lot of space, but we learn once again that the South Americans have no fear of contact. A few miles further south we find another and quieter place for the night and are no longer exposed to the saltspray of the sea.

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Am nächsten Morgen geht es bei viel Wind aber weniger Regen auf gen Westen. Die Strasse ist kaum befahren und so können wir ungehindert anhalten, als doch tatsächlich ein dieser kleinen Gürteltiere über die Strasse rennen will.. Glück gehabt, nicht als Roadkill geendet…dafür schön fürs Foto posiert 🙂 !

The next morning we drive on with much wind but less rain towards the west. The road is not busy and so we can actually stop the car as one of these little armadillos wanted to run across the street .. Lucky it did not end up as a roadkill … but was posing really nice for the picture :-)!

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posing armadillo

In dem Örtchen Perito Morena geniessen wir wieder eine heisse Dusche auf dem Municipal Camping, wo wir umgerechnet nur 4.50 Euro bezahlen, denn wir haben ja nur ein Auto und kein Wohnmobil. Beim letzten grossen Supermarkt vor der Grenze, dem La Anonima, wollen wir unser Leergut der argentinischen Bierflaschen zurückgeben. Wir werden aber zum x-ten Male vertröstet, man könne den Pfand nur verrechnen, wenn man wieder ein neues Bier kauft und die Kassiererin holt kurzerhand die leeren Flaschen, die ich zuvor am Automaten eingeworfen hatte, wieder heraus und hält sie uns lächelnd hin. Na super, ohne ein Leergutflasche ist es in kleineren Geschäften nicht möglich überhaupt eine Flasche Bier zu erwerben oder man verrechnet mittlerweile 23 Arg Pesos Pfand, obwohl wir vor knapp einem Monat noch 10,50 Arg Pesos für diesselbe Pfandflasche bezahlt haben. Nun stehen wir da mit unseren vier Pfandflaschen und können sie nicht einfach wie in Deutschland mit dem Kassenbetrag verrechnen. 4 leere Flaschen die nächsten Wochen aufzuheben und bis zur Wiedereinreise nach Argentinien (wo man ja wieder Pfandflaschen braucht, um Bier zu kaufen) zu versorgen, wollten wir eigentlich vermeiden. Nun denn, vielleicht können wir sie ein paar anderen Reisenden weitergeben, die gerade über die Grenze kommen.

In the village of Perito Morena we enjoy another hot shower at the Municipal Camping, where we pay the equivalent of only 4.50 euros, because after negotiations we only have a car and not an RV. At the last large supermarket before crossing the border, the La Anonima, we try to return our empty beer bottles and get a refund. But again we are put off and told that they can only refund the empty ones when you buy a new beer bottle and so the cashier just went to the vending machine where I had put it in before and gave it back to us with a smile in her face. Well, without an empty bottle it is not possible to buy a bottle of beer in smaller shops or now they charge you 23 Arg Pesos as deposit even though we paid 10.50 Arg Pesos deposit for the same bottle less than a month ago. Now we are stuck with four returnable empty beer bottles and can not cash them in like in Germany. We wanted to avoid having to carry 4 empty bottles for the next weeks until returning to Argentina, where we need returnable bottles to buy beer. Well, maybe we can pass it on to some other travelers who are just crossing the border from Chile.

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great food

Als wir in Los Antiguos/Chile Chico am 1. November über die Grenze gehen, läuft alles sehr gemütlich ab. Es ist zeitig am Morgen und lediglich die Frucht- und Fleischkontrolle an der chilenischen Grenze dauert ein paar Minuten länger, da er nicht nur im Kühlschrank sucht, sondern in fast alle Schränke und Verstaumöglichkeiten schaut. Zum ersten Mal müssen wir sogar die Motorhaube öffnen. So schlau waren wir bisher noch nicht, dort Früchte oder Fleisch zu verstecken… wir hatten die letzten Tage einfach fast alles aufgegessen, was nicht über die Grenze genommen werden darf. Darum fuhren wir auch gleich zum nächsten Supermarkt in Chile Chico, wo wir die frischen Vorräte wieder auffüllten.

When we cross the border in Los Antiguos / Chile Chico on November 1st, everything runs smoothly. It is early in the morning and only the fruit and meat control at the Chilean border takes a few minutes more, because that guy is looking not only into the fridge, but in almost all closets and storage options. For the first time ever, we even are asked to open the car hood. So smart we haven´t been thinking to hide fruit or meat there, but it might be possible … we had just eaten almost everything which is not allowed to cross border with during the last few days. That’s why we went straight to the next supermarket in Chile Chico, where we refilled our fresh supplies.

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entering Chile
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